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RANGDA

Endlich der letzte Band der Tetralogie, es wird ziemlich heftig mit Jasmin, mit ihren außergewöhnlichen sexuellen Neigungen, um nicht zu sagen, ihrer krankhaften Veranlagung.

Jasmin Puijong, eine bildschöne Halbvietnamesin, lebt gut verheiratet in Bali. Ihre große Liebe aber kam ums Leben und Jasmin forscht die Verantwortlichen für diesen Verlust aus. Sie nimmt furchtbare Rache. Lange Zeit kann Jasmin unerkannt ihrer mörderischen Tätigkeit nachgehen. Auch ihre abartigen sexuellen Neigungen lebt sie bei diesen Morden aus. In Polizeikreisen weiß man nur, dass es eine Täterin ist. Sie wird deswegen in den Polizeiakten als „Rangda“, die balinesische Hexe, geführt.

Leseprobe aus dem Buch RANGDA

Jasmin sah noch das schreckliche Bild vor sich. Gregor, ihre große Liebe, im Rollstuhl hängend, mit zerfetztem Gesicht, die halbe Schädeldecke weggerissen. Den Revolver aus seiner Hand geglitten, zu seinen Füßen liegend. Er hatte sich selbst gerichtet, er hatte genug, keinen Lebenswillen mehr. Dies geschah in jenem Haus auf Bali, welches auf einer Anhöhe lag und am Fuße die herrliche Bucht von Padang Padang, deren weißen Sand die Wellen des Indischen Ozeans umspülten.

Sie saß auf ihrer Terrasse, wo sich dieses Drama abgespielt hatte. Immer wenn sie hier verweilte, dachte sie daran. Sie konnte und wollte es auch nicht aus ihrem Gedächtnis löschen. Es war ein Teil ihrer Trauer, die sie spüren wollte. Jasmin war Mitte zwanzig und eine außergewöhnliche Frau. Außergewöhnlich nicht nur ihrer Schönheit wegen, nein, auch wegen ihrer sexuellen Neigungen. Wegen dieser Vorlieben hatte sie mit Gregor nicht immer harmoniert, er liebte eher die sanfte Seite von ihr, die es auch gab, sie nötigte ihn andererseits wieder zu Handlungen, die ihm widerstrebten, doch er erfüllte ihr diese Wünsche. Sie hatte zwei Gesichter, doch das Teuflische in ihr nahm immer mehr überhand. Lag doch der Schlüssel dieser Eigenschaften in ihrer Herkunft. Die Mutter, eine habgierige, sexbesessene Vietnamesin, der Vater, er kam aus Wien wie sein bester Freund, eben ihr geliebter Gregor, hatte einen mörderischen Job. Er arbeitete für eine weltweit operierende Organisation, die spezielle Aufträge entgegennahm und ausführte, sprich Mord und alles, was eben dazugehörte. Ihr verstorbener Gregor hatte den gleichen Job, der übers Internet lief und das „Management Committee“, so die Bezeichnung der Zentrale, versorgte sie mit Arbeit.

Jasmin hatte auch das Aussehen von beiden, von der Mutter den Teint, die seidige Haut, die asiatischen Gesichtszüge. Vom Vater die hellgrauen Augen und die Größe, doch auch das Blut von beiden. Sie war eine interessante Frau. Ihr Vater war das Opfer seines gefährlichen Berufes, er wurde erschossen. Ihre Mutter starb auch eines unnatürlichen Todes, durch die Hand ihrer Tochter, da sie ihren geliebten Gregor an die Polizei ausliefern wollte, weil sie etwas von ihm wusste.

Sie hing ihren Gedanken nach, dachte an die vielen schönen Stunden, die sie mit Gregor in diesem Haus verbracht hatte. Sie kam nur gelegentlich hierher, immer dann wenn sie allein sein wollte. Selten wohnte sie hier, war sie doch seit einiger Zeit mit einem wohlhabenden Politiker verheiratet. Ihr Mann war beruflich oft in Jakarta, aber auch, da er für das Wirtschaftsressort tätig war, sehr viel unterwegs. Auf diesen Dienstreisen begleitete ihn Jasmin sehr gerne, sie konnte dadurch neue Städte und interessante Menschen kennenlernen. Die
Modelinie, die sie mit ihrer Freundin Swetlana aufgebaut hatte, war einigermaßen erfolgreich und sie konnten sich die damit verbundene Arbeit, mehr eine Kontrolltätigkeit, ganz gut aufteilen. Swetlana war Russin und kam mit ihrem Freund Raffael nach Bali. Raffael war nach dem Tod von Jasmins Vater auch ein Mitarbeiter von Gregor. Durch das gemeinsame Business, die Mode mit Swetlana und die Arbeit für das „Committee“, die Raffael nach Gregors Tod übernahm, als Erbe sozusagen, waren sie immer eng miteinander verbunden. In manchen heiklen oder delikaten Aufgaben der Zentrale waren die Frauen auch oft eingebunden. Jasmin mehr als Swetlana, sie mochte den Nervenkitzel, die Gefahr. Da kam wieder das Blut der Eltern durch. Ihr Mann wusste natürlich nichts von ihrem Nebenjob und auch nichts von ihrer Vergangenheit.

Willi Benkovics Tetralogie

Auf seinem zweiten Wohnsitz in Bali, hat er sich ab 2002 der Schriftstellerei gewidmet und sein Erstlingswerk „Schächer“ geschaffen. Es folgten „Häscher“, „Raffael“ und „Rangda“. Hier sind die erschienen Bücher von Willi Benkovics angeführt. Zu jedem Buch gibt es eine Leseprobe, die Sie sich auf Ihren PC oder Tablet abspeichern können. 

Thriller SCHÄCHER

das Erstlingswerk entführt Sie in die exotische Inselwelt Indonesiens

Thriller HÄSCHER

seinem mit Spannung erwarteten zweiten Erotikthriller „Häscher“

Thriller RAFFAEL

auch dieser Erotikthriller von spielt vorwiegend in Südostasien

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